Modernste Behandlungsmöglichkeiten für Gefäße im Gesicht

Vaskuläre Hautveränderungen wie Teleangiektasien sind häufig nur Schönheitsfehler. Frauen betrachten solche erweiterten Gefäße als lästig, zumal sie mit Make-up schwierig zu verbergen sind. Aber auch bei Männern steigt zunehmend die Bereitschaft, diese privat bezahlten Behandlungen durchführen zu lassen.
Für die Behandlung feiner oberflächlicher Gefäße, wie sie zum Beispiel häufig im Gesicht vorkommen, sind der QuadroStarPROYELLOW und der QuadroStarPROGREEN (577 & 532 nm) sehr gut geeignet. Das Laserlicht wird durch das Hämoglobin im Blut sehr stark absorbiert. Das heißt, das Licht wird in Wärme umgewandelt, das Blutgefäß wird durch die Hitze geschädigt und verschwindet. Das Wasser in der Umgebung des Gefäßes (Gewebe besteht zu einem großen Prozentsatz aus Wasser) absorbiert das grüne bzw. gelbe Licht fast gar nicht, sodass die umgebende Haut geschont wird. Die Gefäße werden sofort “ausradiert” ohne dass eine unansehnliche Purpura (Blauverfärbung) auftritt. Auch das Risiko von Pigmentänderungen oder Narbenbildung ist sehr gering.

Modernste Behandlungsmöglichkeiten für Gefäße am Körper

Für größere erweiterte Gefäße, die in der Regel auch tiefer in der Haut liegen, wie zum Beispiel bei Besenreisern an den Beinen, ist die Eindringtiefe des grünen bzw. gelben Lichts oft nicht ausreichend. Hierfür braucht man eine längere Wellenlänge des Lichts im Nahen Infrarotbereich mit ausreichend hoher Leistung. Die Hochleistungs-Diodenlasers der MeDioStar NeXT Familie verfügen über ein Handstück mit einem kleinen Spot, welches speziell für die Behandlung von Blutgefäßen entwickelt wurde.
Aufgrund der höheren Eindringtiefe von Laserlicht, sind Laser mit einer infraroten Wellenlänge, wie beispielsweise der MeDioStar Diodenlaser, sehr gut für die Koagulation von Besenreisern und kleinen Gefäßen im Gesicht geeignet. Das Blut absorbiert das Licht, während das Wasser wenig Licht absorbiert. Das stellt eine wirksame Zerstörung der Blutgefäße dar und schützt gleichzeitig die umgebende Haut.

Wie die Behandlung funktioniert

Bei der Behandlung von Gefäßveränderungen dringt die Laserstrahlung in die Haut ein und wird vom Hämoglobin im Blut absorbiert: das Blut wird stark erwärmt. Dies führt zu einer Entzündung der Innenseite des Blutgefäßes und einer Verklebung des Gefäßes. Das Ergebnis ist ein Verschluss des Gefäßes. Je nach Größe des Gefäßes dauert dies länger (große Gefäße) oder kürzer (kleine Gefäße), bis zu einigen Monaten bei tief blauen Gefäßen. Jeder Laserstrahl hat eine spezifische Farbe (Wellenlänge). Für kleine ekstatische Gefäße, welche normalerweise rot sind und oberflächlich liegen, wird die Verwendung eines gelben oder grünen Lasers empfohlen, da Gelb und Grün stark vom Blut absorbiert werden. Auf der anderen Seite ist die Wasserabsorption sehr niedrig. Die normale Haut enthält viel Wasser, dadurch bleibt das blutarme Gewebe kalt und das umgebende Gewebe wird nicht geschädigt. Für dunkle und tiefere Gefäße (bläulich) ist die infrarote Laserstrahlung effektiver, da dessen Eindringtiefe höher ist.

Wie ist der Behandlungsablauf?

Bei großen bläulichen Gefäßen an den Beinen (bei der Behandlung mit dem infraroten Laser) ist es zunächst wichtig, die zu behandelnde Region zu kühlen. Diese Vorkühlung ist bei kleinen roten Gefäßen nicht zu empfehlen, da sich diese unter Kühlung zusammenziehen – das Blut wäre dann nicht mehr in den Gefäßen und es gäbe keinen Effekt. Der Arzt scannt die zu behandelnde Region mit dem Laser. Dies fühlt sich an wie ein leichtes Prickeln, welches die Effizienz der Behandlung verdeutlicht. Eine Anästhesie ist nicht erforderlich. Die Dauer der Behandlung ist abhängig von der Größe der Hautläsion. In den meisten Fällen dauert es nur wenige Minuten. Je nach Größe der Läsion kommt es zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Rötung und Schwellung nach der Behandlung. In einigen Fällen bilden sich kleine Krusten – diese dürfen nicht entfernt werden.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

In den meisten Fällen ist das Ergebnis bereits nach einer Behandlung ersichtlich, welches in einer Nachbehandlung durch den Arzt begutachtet wird. Das Intervall zwischen einer zweiten oder dritten Behandlung sollte bei ca. 6 Wochen liegen.

Welche Komplikationen können auftreten?

Keine medizinische Behandlung ist risikofrei. Im Allgemeinen ist die Laserbehandlung sehr risikoarm. Es können Pigmentänderungen (helle oder braune Spots) in der behandelten Region für einige Wochen oder Monate bestehen oder sich Krusten bilden (die normalerweise ohne irgendwelche Narben heilen).

Asclepion Laser Technologies arbeitet eng mit Ärzten, Kliniken und Universitäten zusammen, um Technologien auf ihre Wirksamkeit und Sicherheit zu überprüfen sowie die Anwendung zu verbessern. In klinischen Studien werden wissenschaftliche Fragestellungen in einem kontrollierten Umfeld beantwortet. Dies stellt die bestmöglichen Ergebnisse sowohl für den Anwender als auch Patienten sicher.

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